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Begrüßung in unserer Schule Bowling
Theater Cottbus-Projekt Theaterprojekt
Vattenfall Cottbus Felicitas
Archäologie F60
Unsere Partnerschulen


Polen

Zespół Szkół im. Jana Pawła II w Ociążu
Fabianów 56
63 - 460 Nowe Skalmierzyce, woj. wielkopolskie

http://www.gimociaz.republika.pl/

Seit 2001 führen wir einen Schüleraustausch mit einem Gymnasium in Ociaz (Polen) durch.
Im Herbst fahren einige Schüler unserer 9. Klassen nach Polen und im Frühling erfolgt der Gegenbesuch. Die Unterbringung erfolgt jeweils in Gastfamilien.

 

Tschechien

Obchodni akademie
Školní 303
257 56 Neveklov

http://www.oaneveklov.cz/

 

Bericht vom Schüleraustausch mit Polen 2015 (04.50.2015 – 07.05.2015)


Oh, welche Aufregung!

Schüleraustausch bedeutet: fremder Jugendlicher, bei mir zu Hause, fremde Sprache, Kultur…. Was soll ich fragen? Was mag er essen? Gefällt es ihm/ihr hier?

Fragen die sich jeder von uns irgendwann im Laufe der Vorbereitung des Projektes „Schüleraustausch mit Polen“ am „Erwin-Strittmatter-Gymnasium Spremberg“ mal gestellt hat.

Und so sind unsere Erfahrungen:

Empfangen haben wir Achtklässler unsere Gäste mit einem selbstgestalteten Empfangsbuffet.

Die polnischen Freunde waren genauso aufgeregt und konnten gar nicht richtig „zuschlagen“. Dafür ging es mit dem Anfreunden ziemlich schnell. Nach dem Zufallsprinzip wurden wir den Gästen zugeteilt und die ersten Unterhaltungen gingen auch schon los. Englisch, Deutsch, Polnisch ( mit Hilfe der polnischen Lehrerin) und natürlich Hände und Füße….wir hatten viel Spaß!


Beeindruckt haben uns die großzügigen Gastgeschenke für uns und unsere Familien. Z.B. Souvenirs aus dem Ort “Nowe Skalmierzyce“, dem Verwaltungsbezirk, in dem unsere Freunde wohnen. Das liegt bei der Stadt Kalisz in Mittelpolen.


Stolz zeigte Herr Schollmeier unseren polnischen Gästen unsere Schule und selbst wir sahen neue Seiten des Gebäudes.


Als nächstes stand Bowling auf dem Plan und wir ergriffen auf dem Spaziergang zum „Schmiedestübchen“ die Gelegenheit zum Zeigen unserer Stadt und zum Erzählen und Schwatzen. Wir erfuhren von unseren Gastschülern viel über ihre Schule und typische polnische Traditionen. Viele der polnischen Gäste sprechen gut Englisch, wenn nicht, dann übersetzten es die anderen, und so klappte das auch gut in der Gruppe mit der Kommunikation.

Beim Bowling zeigten sich wie immer die Könner und die „Rattenkönige“.

Zu Hause wurde es dann doch etwas schwieriger mit der Kommunikation, weil niemand mehr zum Übersetzten da war; trotzdem war es äußert amüsant, die Polen zu verstehen und verstanden zu werden.


Für den nächsten Tag war ein Besuch im Staatstheater Cottbus und in der Schokoladenfabrik „Felicitas“ geplant. Mit dem polnischen Bus ging es los Richtung Cottbus. Im Theater waren wir zuerst im „Großen Haus“ dort zeigte uns Frau Dreko die Hinterbühne, den Orchestergraben, die Garderoben und vieles mehr. Am Ende sollten wir dann auch selbst ein Standbild entwickeln. Zum Abschluss schauten wir uns in der Kammerbühne an, wie Bühnenbilder entstehen.

Dank eines Kooperationsvertrages unserer Schule mit der Vattenfall-Europe Mining AG wurden wir zum richtig schicken Mittagessen in die Vattenfall-Zentrale in Cottbus eingeladen. Smacznego und Prosze! Dort wurden wir außerdem auf dem Aussichtsturm eingeladen, von dem man einen atemberaubenden Blick auf die ganze Stadt hat.


Das nächste Ziel unserer Reisegruppe war die Confiserie „Felicitas“ in Hornow. Dort bekamen wir eine heiße Schokolade spendiert und wir schauten nebenbei einen Informationsfilm in Deutsch sowie in Polnisch. Am Ende bekamen wir alle noch ein Eis…oh wie lecker!

Wir fuhren zurück, hatten aber wenig Zeit um uns zu erholen, denn zum Abendessen trafen wir uns ja mit den anderen. Natürlich nicht alle zusammen, aber doch waren alle mit eingebunden. Alle hatten wahnsinnig viel Spaß und waren traurig als der Abend zu Ende ging. Gemeinsam grillten wir, machten Lagerfeuer, lachten viel und waren froh, dass das Gewitter an Spremberg vorbeizog. Doch am nächsten Tag mussten wir fit sein und die erste Nacht war wirklich kein Spaziergang für viele von uns.

Am Mittwoch ging unsere Reise nach Raddusch zur Slawenburg und zur Förderbrücke F60 in Lichterfelde.

Wir trafen wir uns schon um 7:30 Uhr und wir hatten einen straffen Zeitplan. Zuerst ging es zur Slawenburg. Dort wurde uns gezeigt, wie man Feuer auf „natürliche Weise“ machen kann. Wir sahen Geld aus unterschiedlichen Jahrhunderten und sprangen wild in der Zeit umher.

Auch etwas längere Busfahrten können sehr toll sein, Zeit zum Reden, Lachen, Singen und sehr viel Spaß.


Auf der F60 oder auch dem „liegendem Eiffelturm der Lausitz“ wurde es dem ein oder anderem doch ein wenig anders bei schlappen 79m Höhe auf Lichtgitterrosten.

Unsere Gäste wünschten sich noch eine kleine Shopping – Tour in Cottbus. Dort kauften sie für ihre Familien typische kleine Sachen aus Deutschland.


Auch an diesem Abend verabredeten wir uns in Gruppen zum Pizza backen oder Grillen und verbrachten so einen letzten schönen Abend miteinander,.


Am Donnerstag, war leider schon der Abreisetag unserer polnischen Gäste. An diesem Tag konnten wir ausschlafen und mussten erst um 9.30 Uhr in der Schule sein. Nachdem wir alle Sachen unsere Gäste zusammen hatten, fuhren wir zur Schule. Im Laufe dieser Woche haben wir wirklich sehr viele Bilder gemacht und diese sollten wir jetzt mit Frau Michels Hilfe in einer schönen Collage, mit unseren jeweiligen Austauschschülern, zusammenfassen. Danach stellten wir unsere Gäste unseren Freunden vor und aßen gemeinsam in der Cafeteria zu Mittag.

Und dann war der Abschied schon gekommen. Wir bedankten uns für die schöne Zeit und verabschiedeten uns. Es war eine unglaubliche Erfahrung für jeden von uns, mit sehr sehr viel Spaß und tollen Erlebnissen und wir freuen uns schon wahnsinnig auf das nächste Jahr, dann fahren wir nach Polen!



Mathilde Rätze, Klasse 8L

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