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Der Grundkurs 13 „Darstellendes Spiel“ sagt: Bye, bye!

 

„Der Schauspieler ist von der unbändigen Lust getrieben, sich unaufhörlich in andere Menschen zu verwandeln, um in den anderen am Ende sich selbst zu entdecken." (Max Reinhardt)

Theater spielen ist nicht so leicht, wie es scheint, denn ein  Schauspieler muss mehr bieten, als einfach nur auf der Bühne präsent zu sein. Er muss die Zuschauer zum Weinen, Lachen und Nachdenken bringen können und genau das lernen Schüler im Kurs  „Darstellenden Spiel"  unter der Leitung von Frau Forst.

Bye, bye!

Es ist ein Fach, das mit Bedacht ausgewählt werden sollte, denn das Vorspiel vor anderen kostet viel Überwindung und manchmal macht man sich auch wortwörtlich zum Affen.

Die Schüler sind Schauspieler, Regisseur, Bühnen- und Maskenbildner gleichzeitig und müssen viel von ihrer Freizeit opfern. Wer  jedoch interessiert und entschlossen ist, will  nichts anderes mehr machen.  

Unser Kurs gelangte  zu ganz  eigenen Spielerfahrungen.

Bye, bye!

Beinahe jede Unterrichtsstunde begann mit einer Aufwärmung, die sich auf das Stundenthema bezog, mal dominierte die Bewegung, mal die Sprache, ein anderes Mal die Improvisation.

Zur Lockerung wurde oft Musik vorgespielt, zu der wir uns binnen weniger Sekunden eine  passende Bewegung ausdenken mussten, die von den anderen möglichst genau imitiert  werden sollte. Die Musik diente dazu, ein Gefühl für Rhythmus zu entwickeln und war gelegentlich Auslöser für  Improvisationen.

In  Verbindung von Theorie und Praxis  beschäftigten  wir uns  mit verschiedenen Theaterformen.

Bye, bye!

Bei der Erarbeitung von Szenen aus Shakespeares „Sommernachts-traum", Molieres „Der Geizige", dem „Biberpelz" von Gerhart Hauptmann oder aus Stücken von Bertolt Brecht, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch und Peter Handke entwickelten wir Selbständigkeit und Teamfähigkeit.

Bye, bye!

Unserer Kreativität konnten wir bei Eigenproduktionen freien Lauf lassen. So drehten wir beispielsweise einen Film und  versuchten uns im Schreiben eines eigenen Stücks. Nicht immer klappte alles zu unserer Zufriedenheit, häufig gerieten wir in Terminschwierigkeiten, wenn Gruppenmitglieder krankheitsbedingt fehlten oder  wenn wir zu lange an der Entwicklung von Konzeptionen tüftelten. Erfolg hatten wir immer dann, wenn wir als Gruppe zusammenhielten.